DAS WAR NOCH NICHT ALLES !!!!!!

DAS WAR MAL DIE ECHTE ALICE !!!!!!

 

Spielprinzip [Bearbeiten]

Die meisten Teile der Serie werden in der Dritte-Person-Ansicht gespielt, und der Spieler sieht die gesteuerte Spielfigur aus einer fixen Perspektive ohne Möglichkeit der Kamerajustierung. Die Figuren bewegen sich dabei durch vorgerenderte Umgebungen, während bewegliche Objekte in echter 3D-Grafik realisiert sind. Bekannt wurde diese Technik durch den Urvater des Survival-Horror-Genres Alone in the Dark.

„Resident Evil: Code Veronica“ brach das erste Mal mit diesem Darstellungsstil. Ebenso wie bei dem im Jahre 2005 veröffentlichten „Resident Evil 4“ wurde das gesamte Geschehen in Echtzeit berechnet. Diese Technik erlaubte erstmals eine dynamischere Spielweise, wenngleich man dafür grafische Abstriche machen musste. Zudem war „Resident Evil 4“ im Vergleich zu den Vorgängern actionlastiger.

Die „Gun-Survivor“-Spiele („Resident Evil: Gun Survivor“, „Gun Survivor 2: Code Veronica“ und „Dead Aim“) sind hingegen First-Person-Shootermit der Option ausgestattet, eine Lightgun an die Konsole anzuschließen. Diese weniger erfolgreichen Ableger haben sich beispielsweise in Japan 250.000 Mal verkauft, was in Relation die Popularität der gesamten Serie verdeutlichen mag. Zum „Suchtfaktor“ tragen vor allem auch die vielen freischaltbaren Bonuswaffen, sowie Kostüme und sonstige Extras bei.

Ebenfalls erwähnt seien Resident Evil: „Outbreak“ und „Outbreak File #2“ für die PlayStation 2. Ersteres unterstützte erstmals für den japanischen und den US-amerikanischen Markt eine Online-Spielmöglichkeit, zweiteres schließlich auch für den deutschen. (Die Online-Gameserver für deutsche „Outbreak-File-#2“-Spieler wurden jedoch am 31. März 2007 geschlossen. Am 31. Dezember 2007 wurden schließlich auch die US-Server für die amerikanischen Fans geschlossen.)

Entstehungsgeschichte [Bearbeiten]

Am 22. März 1996 erschien der erste Teil für Sonys PlayStation unter dem Titel Biohazard in Japan, knapp eine Woche später, am 30. März1996, wurde der Titel dann auch in Nordamerika veröffentlicht, Europa folgte am 1. August. Aufgrund rechtlicher Bedenken bezüglich eines älteren DOS-Spieles und einer Band, die denselben Namen tragen, wurde der Titel von Biohazard in Resident Evil geändert. Im Laufe des Jahres 1997 folgten Umsetzungen für Sega Saturn und Windows; im September wurde der Teil als "Director's Cut" für die PlayStation neu aufgelegt.

Im Januar 1998 wurde der zweite Teil in Japan und Nordamerika veröffentlicht, Europa folgte im März. Umsetzungen für Windows, Sega Dreamcast und Nintendo 64 folgten im Laufe der Jahre 1999 und 2000.

Resident Evil 3: Nemesis erschien unter dem Titel Biohazard 3 LAST ESCAPE am 22. September 1999 in Japan. Zunächst nur für PlayStation erhältlich, folgten schließlich im Jahr 2000 Umsetzungen für Dreamcast und Windows.

Mit Code: Veronica erschien im Jahr 2000 der erste Titel der Kernreihe, der sein Debüt nicht auf der PlayStation feierte, sondern auf Segas Dreamcast. Ein Jahr später wurde der Titel mit dem Zusatz "X" dann auch auf PlayStation portiert.

Im Jahr 2002 schlossen Capcom und Nintendo eine Vereinbarung über drei exklusive Resident Evil-Spiele für GameCube. Zudem sollten auch die vorherigen Titel für die Konsole umgesetzt werden. Erstes Produkt dieser Zusammenarbeit war ein Remake des ersten Teils, das im Jahr 2002 erschien. Das Remake konnte mit besserer Grafik sowie veränderten Rätseln und hochwertigeren Cutscenes aufwarten. In den Jahren 2003 und 2004 wurden dann auch die restlichen existierenden Titel auf GameCube portiert und veröffentlicht. Anders als beim ersten Teil wurden diese aber lediglich 1:1 von den PlayStation-Varianten umgesetzt. Das erste gänzlich neue Spiel der Zusammenarbeit war Resident Evil Zero, welches im Jahr 2002 veröffentlicht wurde. Zero ist bis heute der einzige Teil der Kernreihe, der exklusiv für Nintendo-Konsolen erschienen ist; 2008 erschien in Japan eine Wii-Version.

Auch der 2005 erschienene vierte Teil sollte ein GameCube-Exklusivtitel werden, wurde aber letztlich Ende des Jahres doch auf PlayStation 2portiert. Shinji Mikami entschuldigte sich daraufhin öffentlich für diese Umsetzung. 2007 folgte eine "Wii-Edition", welche über eine an die Möglichkeiten der Konsole angepasste Steuerung verfügte.

Nach einer Pause von knapp fünf Jahren folgte als bislang letzter Titel der Kernreihe Resident Evil 5, welcher am 5. März 2009 in Japan und am 13. März in Nordamerika und Europa veröffentlicht wurde. Resident Evil 5 ist das erste Spiel der Serie überhaupt, das für eine Microsoft-Konsole erschienen ist, namentlich Xbox 360; zudem existiert eine PlayStation 3-Variante und eine Windows-Version

Spiele [Bearbeiten]

Kernreihe [Bearbeiten]

Die Spiele sind in chronologischer Reihenfolge ihres Ersterscheinungsdatums aufgelistet; auf Umsetzungen und Remakes wird in den einzelnen Artikeln eingegangen.

Ableger [Bearbeiten]

(Lightgun-) Shooter

Online-Spiele

Handheld-Umsetzungen

Apps-Spiele (für iPod, iPhone und iPad)

  • Resident Evil Degeneration
  • Resident Evil 4 Mobile edition

Derivate [Bearbeiten]

Aufgrund des großen Erfolges entwickelte Capcom weitere Spiele, die sich eng am Spielprinzip von Resident Evil orientierten und teilweise auch von denselben Programmierern entwickelt wurden. Auch diese Spiele waren kommerziell wie bei Kritikern erfolgreich und legten den Grundstein zu eigenen Serien.

  • Dino Crisis: Die Zombies aus Resident Evil wurden durch Dinosaurier ersetzt, das Setting in verlassenen Fabrikanlagen, Grafik, Steuerung sowie die generelle Stimmung des Spieles wurden übertragen. Es folgten zwei Fortsetzungen und ein Lightgun-Ableger. Produzent des ersten Teiles war ebenfalls Shinji Mikami.
  • Onimusha: Das Setting wurde von der Gegenwart ins feudale Japan verlegt. Entsprechend kämpft der Spieler nicht mehr vorwiegend mit Feuerwaffen, sondern mit Schwertern. Die Zombies wurden durch untote Dämonen ersetzt; Steuerung, Grafik und Spielprinzip blieben gleich. Die Onimusha-Reihe besteht bis heute aus vier Teilen sowie zwei Ablegern.
  • Devil May Cry: Das erste Devil May Cry wurde ursprünglich als vierter Teil der Resident Evil Serie entwickelt. In Laufe der Entwicklung wurde jedoch ein zu starkes Abweichen von bisherigen Spielkonzept festgestellt, woraufhin Devil May Cry zu einer eigenständigen Marke wurde und der vierte Teil von Resident Evil sich wieder stärker an den Vorgängern orientierte. Devil May Cry brachte es bis heute auf vier Fortsetzungen.
  • Dead Rising: 2006 veröffentlichte Capcom ein neues Spiel mit Zombie-Thematik, das Spiel ist zudem eine Hommage an den Horrorfilm-Klassiker Zombie von George A. Romero. Das Hauptaugenmerk von Dead Rising liegt mehr auf Action. 2010 erschien eine Fortsetzung; beide Titel sind aufgrund von jugendschutzrechtlichen Bedenken nie offiziell in Deutschland erschienen, ausländische Versionen sindbeschlagnahmt.

Umsetzungen in anderen Medien [Bearbeiten]

Film [Bearbeiten]

Realfilme [Bearbeiten]

  • Resident Evil – vormals Resident Evil: Genesis. Regie führte Paul W.S. Anderson. Kinostart in Deutschland war am 21. März 2002.
  • Resident Evil: Apocalypse – vormals Resident Evil: Nemesis. Regie führte Alexander Witt, Paul W.S. Anderson schrieb das Drehbuch. Kinostart in Deutschland war am 23. September 2004.
  • Resident Evil: Extinction – vormals Resident Evil: Afterlife. Regie führte Russell Mulcahy, Paul W.S. Anderson schrieb das Drehbuch. Kinostart in Deutschland war am 27. September 2007.
  • Resident Evil: Afterlife – Der vierte Teil lief ab dem 10. September 2010 über amerikanische Kinoleinwände. Als ausführende Produzierende Firmen traten dabei wieder die deutsche Constantin Film Produktion, Impact Pictures und Davis-Films an, Sony Pictures hat den amerikanischen Vertrieb übernommen. In Deutschland lief der Film ebenfalls ab September 2010 in 3D.

Animationsfilme [Bearbeiten]

  • Wesker’s Report – Kurzfilm aus dem Jahr 2000; als Promotion bzw. Zusatzmaterial für Resident Evil Code: Veronica im Bundle mit dem Spiel erschienen.
  • Biohazard 4D-Executer – Kurzfilm aus dem Jahr 2000; nur in Japan erschienen.
  • Resident Evil: Degeneration – Direct-to-Video-Produktion; 2008 in Japan, am 5. Februar 2009 in Deutschland auf DVD und Blu-ray Discerschienen. Der Film spielt zeitlich zwischen Resident Evil 4 und 5. Hauptcharaktere sind die aus Resident Evil 2 bekannten Charaktere Claire Redfield und Leon S. Kennedy.
  • Resident Evil Damnation – Nachfolger zu Degeneration, angekündigt für 2012.[1]

Romane [Bearbeiten]

Die Autorin S.D. (Stephanie Danielle) Perry nahm die Videospiele als Vorlage für die Resident-Evil-Roman-Reihe. Anders als die Real-Filme, orientieren sich ihre Romane mehr an die bekannte Capcom Spiel-Reihe. Mit dem siebten Band Resident Evil: Stunde Null wurde S.D. Perrys vorerst letzter Resident-Evil-Roman veröffentlicht. Bisher sind folgende Romane im Dino- bzw. Panini-Verlag erschienen:

  • Resident Evil: Die Umbrella Verschwörung (The Umbrella Conspiracy / Band 01)
    • Der offizielle Roman zum Kult-Videogame Resident Evil.
    • Autor: S.D. Perry / Erschienen: 2002
  • Resident Evil: Caliban Cove – Die Todeszone (Caliban Cove / Band 02)
    • Dieser erste völlig eigenständige Roman verbindet die Ereignisse der beiden Bestseller-Videogames Resident Evil und Resident Evil 2.
    • Autor: S.D. Perry / Erschienen: 2002
  • Resident Evil: Stadt der Verdammten (City of the Dead / Band 03)
    • „Stadt der Verdammten“ ist der Roman zum Videogame-Hit Resident Evil 2.
    • Autor: S.D. Perry / Erschienen: 2002
  • Resident Evil: Das Tor zur Unterwelt (Underworld / Band 04)
    • Dieser Roman verbindet die Ereignisse der beiden Bestseller-Videogames „Resident Evil 2“ und „Resident Evil 3: Nemesis“.
    • Autor: S.D. Perry / Erschienen: 2002
  • Resident Evil: Nemesis (Nemesis / Band 05)
    • Nemesis ist der Roman zum Videogame-Bestseller Resident Evil 3: Nemesis.
    • Autor: S.D. Perry / Erschienen: 2003
  • Resident Evil: Code: Veronica (Code: Veronica / Band 06)
    • Der Roman zum Videogame-Bestseller Resident Evil: Code: Veronica.
    • Autor: S.D. Perry / Erschienen: 2003
  • Resident Evil: Stunde Null (Zero Hour / Band 07)
    • Der Roman zum Videogame-Bestseller „Resident Evil Zero“.
    • Autor: S.D. Perry / Erschienen: 2005
  • Resident Evil: Rose Blank (Rose Blank / Band 08)
    • Ein völlig eigenständiges Abenteuer basierend auf der Horror-Gamereihe Resident Evil.
    • Autor: Tadashi Aizawa / Erschienen: 2006
  • Resident Evil: Tödliche Freiheit (To the Liberty / Band 09)
    • Ein völlig eigenständiges Abenteuer basierend auf der Horror-Gamereihe Resident Evil.
    • Autor: Suiren Kimura / Erschienen: 2007
  • Resident Evil: The Umbrella Chronicles Teil 1 (The Umbrella Chronicles Part 1 / Band 10)
    • Der erste Roman zum Videogame-Bestseller Resident Evil: The Umbrella Chronicles.
    • Autor: Osamu Makino / Erschienen: 2009
  • Resident Evil: The Umbrella Chronicles Teil 2 (The Umbrella Chronicles Part 2 / Band 11)
    • Der zweite Roman zum Videogame-Bestseller Resident Evil: The Umbrella Chronicles.
    • Autor: Osamu Makino / Erschienen: 2010

Zu den Filmen sind ebenfalls die offiziellen Romane bereits erschienen.

Bücher [Bearbeiten]

  • Resident Evil Archives: Eine Enzyklopädie, die sich mit den Spielen Resident Evil bis Resident Evil – Code Veronica beschäftigt. Das Nachschlagewerk beinhaltet die gesamte Hintergrundgeschichte zu diesen Teilen. Außerdem bietet es zahlreiche Charakter- und Kreaturen-Beschreibungen, Artworks und Informationen rund um Resident Evil.
  • "Resident Evil Archives II"[2]: Der zweite Teil der Enzyklopädie behandelt die neusten Teile aus der Resident Evil Serie (RE 4 und 5, sowie RE: The Umbrella Chronicles und The Darkside Chronicles) außerdem den Animationsfilm RE Degeneration.

Comics [Bearbeiten]

Der Comicverlag Gamix veröffentlichte 1999 in seiner gleichnamigen Comicserie für Videospieladaptionen fünf Ausgaben zum ThemaResident Evil. Bei den ersten beiden Ausgaben handelte es sich um offizielle Adaptionen, die die Geschichte der bis dahin erschienenen beiden Teile der Spielereihe erzählten. Die darauf folgenden Comics dienten zur fiktiven Weiterbildung der Resident-Evil-Story.

Es dauerte nicht lange, schon legte Mg/Publishing mit seinen eigenen „Resident Evil“-Comic Geschichten nach. Der vierbändige Comic trägt den Namen Feuer und Eis und bekam für jedes Land ein eigenes limitiertes Cover.

Außerdem gibt es noch einen vierbändigen Comic zu Resident Evil Code: Veronica vom WildStorm-Verlag mit jeweils etwa 118 Seiten.

Die Resident Evil Comics des Gamix Verlags:

  • Gamix No. 3 – „Resident Evil – die offizielle Adaption“, Juni/Juli 1999
  • Gamix No. 4 – „Resident Evil – die offizielle Adaption“, August/September 1999
  • Gamix No. 5 – „Resident Evil“ – Oktober/November 1999 (indiziert)
  • Gamix No. 6 – „Resident Evil“ – Dezember 1999
  • Gamix No. 8 – „Resident Evil“ – April/Mai 2000
  • Ein Sammelband mit allen oben genannten Comics – komplett unzensiert und auf 2500 Exemplare limitiert

Die Feuer und Eis Comics der Mg/Publishing:

  • Resident Evil Feuer und Eis – Heft 1/4, Juni 2001
  • Resident Evil Feuer und Eis – Heft 2/4, Juli 2001
  • Resident Evil Feuer und Eis – Heft 3/4, August 2001
  • Resident Evil Feuer und Eis – Heft 4/4, September 2001

Die Resident Evil Code: Veronica Comics von WildStorm:

  • Resident Evil Code: Veronica – Heft 1/4, Juli 2002
  • Resident Evil Code: Veronica – Heft 2/4, September 2002
  • Resident Evil Code: Veronica – Heft 3/4, November 2002
  • Resident Evil Code: Veronica – Heft 4/4, Januar 2003

Resident Evil Comic Reihe von Panini:

  • Resident Evil 01, Dezember 2010 [3]

Literatur [Bearbeiten]

  • Patrick Steinwidder: Perfect Girls: Die Computerspiel-Verfilmungen „Lara Croft: Tomb Raider“, „Resident Evil“ und „Final Fantasy“, in Zeitschrift Medien-Impulse, hg. vom österr. Bundesministerium für Wissenschaft, Kunst und Kultur, Dezember 2003 (über den ersten Teil der Verfilmung von Resident Evil)

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Resident Evil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 


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